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Mit Leichtigkeit erfinderisch
Bei der Herstellung unserer Verpackungen arbeiten wir nach dem Motto: Weniger ist mehr. Mit gezielten Materialeinsparungen machen wir unsere Flaschen leichter, verringern CO2-Emissionen und tragen so auch zum Klimaschutz bei.
Gefüllte Lager mit Getränkekisten von Coca-Cola
Zur Herstellung von Verpackungen werden Rohstoffe benötigt, aber auch nach ihrer Verwendung dienen sie als wertvolle Ressource und spielen eine wichtige Rolle in der Klimabilanz von Coca-Cola. Verpackungen sind der zweitgrößte Verursacher von CO2-Emissionen bei Coca-Cola in Deutschland. Wie sich der CO2-Fußabdruck bei Coca-Cola in Deutschland zusammensetzt, erfahren Sie hier. Dieser Bereich bietet besonders viel Potenzial für CO2-Einsparungen. Durch Verbesserungen bei Material und Transport können wir CO2-Emissionen weiter reduzieren und so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Bereits 1929 hat Coca-Cola das Mehrweg-Pfandflaschensystem in Deutschland eingeführt. Seitdem haben wir das Mehrwegsystem stetig verbessert, beispielsweise durch Zapfanlagen im Pre- und Postmix-System für die Gastronomie und vor allem durch den Einsatz der Kunststoff-Mehrwegflasche. Mit dieser Innovation gelang Coca-Cola eine Gewichtsreduzierung gegenüber der herkömmlichen Mehrweg-Glasflasche von rund 90%. Doch sogar das geringe Gewicht der PET-Flasche konnten wir in den letzten Jahren weiter verringern. Das wirkt sich wiederum positiv auf den Energie- und Kraftstoffverbrauch unserer „Roten Flotte“ und die Emissionen beim Transport aus. Diese Flaschen werden wie unsere Glasflaschen durchschnittlich 15-mal wieder befüllt und sind vollständig recycelbar.
Auch bei den Einwegverpackungen konnten Einsparungen von erheblicher ökologischer Dimension erzielt werden. So haben wir langfristig das Gewicht der 0,33-Liter-Getränkedosen reduziert – in den 60er Jahren wogen sie 80 Gramm, heute „reichen“ 23 Gramm. Damit verbunden sind deutliche Materialeinsparungen.
Schließlich wurde auch das Gewicht unserer Einweg-PET-Flaschen immer weiter gesenkt, im Jahre 2009 zum Beispiel durch eine Veränderung des Flaschenkörpers und -halses um ungefähr 1,5 bis 2,5 Gramm pro Flasche. Innerhalb eines Jahres lassen sich allein dadurch 1.000 Tonnen PET sparen, dies erspart zugleich rund 3.300 Tonnen CO2-Äquivalent. Im Zuge der Optimierung der Flaschenhälse der Einweg-PET-Flaschen konnten wir auch das Gewicht der Verschlüsse aus Polyethylen und Polypropylen um 21 bzw. 10% verringern. Außerdem haben wir durch Verbesserungen bei Material und Technologie – wie dünnere Folien und sparsameres Einwickeln der Transportpaletten – zwischen 10 und 15% Verpackungsfolie pro Palette eingespart.
Projektbeispiel: Sparsame Systeme für die Gastronomie
Bei der Lieferung an die Gastronomie ist es gelungen, durch so genannte Pre- und Postmix-Systeme die Transporte und damit auch die Emissionen wirksam zu reduzieren. Beim Premix-System befindet sich das fertige Getränk in einem 18-Liter-Stahlbehälter. Beim Postmix-System wird lediglich der Sirup geliefert und vor Ort mit gefiltertem Wasser im Verhältnis von ca. 1:6 gemischt. Während auf einer Europalette insgesamt 192 Liter in der 0,2-Liter-Glasmehrwegflasche in Kisten für die Gastronomie passen, sind es bei gleicher Stapelhöhe von 1,5 Meter in Premix-Behältern schon 648 Liter. Nutzt man das Postmix-System, kann bei gleicher Stapelhöhe pro Palette Sirup für 4.212 Liter Coca-Cola Fertiggetränk gelagert und transportiert werden. Im so genannten Bag-in-Box-System (Foliebeutel in Pappkartons) ist es bei geringerer Stapelhöhe von 1,13 Meter sogar Sirup für 4.680 Liter Coca-Cola Fertiggetränk. Gegenüber Glasmehrwegflaschen gelangt bei rund 20% geringerem Transportvolumen das 24-fache Getränkevolumen in die Gastronomie.
