Zum Inhalt

Coca-Cola - Lebe die Zukunft
Nachhaltigkeitsbericht 2009

Meta-Navigation

 Das Leben der PET-FlascheVerpackung

Coca-Cola recycelt PET-Flaschen
Inhalt

Das Leben der PET-Flasche

PET-Flaschen

PET-Flaschen werden von vielen Konsumenten bevorzugt.

Viele Konsumenten bevorzugen PET-Flaschen, denn diese sind leichter zu transportieren und oftmals wesentlich praktischer als Glasflaschen. Das relativ hohe Flaschenpfand ist eine der Triebfedern, die Flaschen ordnungsgemäß abzugeben, doch auch der ökologische Aspekt ist für viele von Bedeutung. Dennoch wissen die meisten Verbraucher nicht so ganz genau, was mit ihrer Coca-Cola PET-Flasche passiert, nachdem sie vom Leergutautomaten akzeptiert wurde.

Granulat

Das Granulat wird für die Produktion der Vorformlinge benötigt.

Das Ursprungsmaterial jeder PET-Flasche ist ein Granulat, es wird derzeit noch vorwiegend aus Erdöl gewonnen und zu so genannten Vorformlingen oder Preforms gespritzt. Die Preforms für Mehrwegflaschen werden in ihre Form geblasen und dann zu Coca-Cola in die Abfüllbetriebe geliefert. Dorthin kommen auch bereits von Konsumenten gebrauchte und über das Pfandsystem zurückgegebene Flaschen, und dort werden sie in mehreren Schritten sortiert und gereinigt.

PET-Flaschen

Fehlerhafte Mehrweg-PET-Flaschen werden aussortiert.

Die Mehrwegflaschen, die für die Reinigung vorgesehen sind, werden von einer Maschine aufgenommen, umgedreht, von Getränkeresten befreit und durchlaufen im Anschluss verschiedene Reinigungszonen. Die letzte Zone besteht aus Frischwasser. Selbst beim Reinigungswasser der Mehrwegflaschen wird bei Coca-Cola Wert auf den sparsamen Umgang mit Ressourcen gelegt. Das Wasser für die verschiedenen aufeinanderfolgenden Zonen wird deshalb mehrfach verwendet und wandert vom saubersten, letzten Becken immer in das vorhergehende. Nach einer gründlichen Inspektion werden die gesäuberten Flaschen in die Abfüllanlage aufgenommen und erneut befüllt, um mit frischen Etiketten versehen und ordentlich in Kästen verpackt wieder in den Handel zu gelangen. Bei der Mehrweg-PET-Flasche liegt die Rückgabequote dank Flaschenpfand bei weit über 90%. Nur ein verschwindend geringer Teil der Flaschen kehrt nicht in den Handel zurück.

Preforms

Die Preforms – oder Vorformlinge – für Einwegflaschen werden erst im Werk geblasen und in Form gebracht.

Einweg-PET-Flaschen erkennt man unter anderem am geringeren Gewicht. Im Vergleich zu Mehrweg-PET-Flaschen ist ihre Plastikschicht dünner und damit leichter. Die Preforms für die Einweg-PET-Flaschen werden von Coca-Cola direkt vor der Befüllung in die Flaschenform geblasen. Die Flaschen erst kurz vor der Befüllung in ihre letztgültige Form zu bringen, ist ein Beitrag zu einer höheren Umwelteffizienz. So konnten Transporte eingespart und die Transporteffizienz gesteigert werden, was sich natürlich auch auf die Emissionen und den Energieverbrauch auswirkt.

Wenn sie von einem Verbraucher ausgetrunken wurden, landen weit über 90% der leeren Einwegflaschen über das Pfandsystem im Recycling, werden zerkleinert, in mehreren Stufen sortiert und aufbereitet, zu Granulat verarbeitet und dann mit Hilfe eines Anteils frischen PET-Granulats zu neuen Vorformlingen geformt. So schließt sich der Kreislauf, und der Lebenszyklus der Einweg-PET-Flaschen beginnt wieder von vorne – im Supermarkt oder Discounter, wo sie von durstigen Käufern gerne aus dem Regal genommen werden.

 Lesen Sie mehr…

Lothar Brauer, Director Technical Marketing & Business Development bei der BERICAP Group, äußert sich über innovative Ansätze in der Verpackungsindustrie.

Wie für Coca-Cola gewinnt auch für uns der Aspekt der Nachhaltigkeit immer mehr an Bedeutung. Verbraucher, Industrie und Gesellschaft erwarten gerade von der Verpackungsindustrie einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Am besten werden wir dem gerecht, wenn wir in partnerschaftlicher Zusammenarbeit von Lieferant und Produzent Innovationen entwickeln und gemeinsam zu Umwelt- und Klimaschutz beitragen. So haben wir eine Reihe von technischen Innovationen zur Reduzierung der Gewichte von Verschlüssen und Mündungen industriell umgesetzt. Dabei ist den Verpackungen für Getränke besonderes Augenmerk zuteil geworden.

 Lesen Sie mehr…

Auf den richtigen Mix kommt es an

Daniel Hütte, Manager Primärverpackungen der Coca-Cola GmbH, erklärt die Bedeutung und Entwicklung umweltverträglicher Verpackungen.

Daniel Hütte

Daniel Hütte, Manager Primärverpackungen der Coca-Cola GmbH

Wo liegen die aktuellen Schwerpunkte bei der Verpackungsentwicklung?
Wir konzentrieren uns auf Gewichtsreduzierung, Steigerung des Recyclinganteils sowie die Energieoptimierung im Herstellungsprozess. Das erreichen wir beispielsweise durch Veränderungen im Design der Vorformlinge für Einweg-PET-Flaschen und die Verminderung von Druck und Wärme beim Blasen der Einwegflaschen.

Wie lassen sich Verpackungen möglichst ökologisch herstellen?
Es kommt vor allem auf den richtigen Mix an, um das ökologische Einsparpotenzial umfassend zu nutzen. Dazu gehört neben Recycling, Gewichts- und Ressourcenoptimierung auch die Verwendung nachwachsender Rohstoffe.

Wie lautet die langfristige ökologische Vision von Coca-Cola für Verpackungen?
Im Rahmen der Life Cycle Assessments streben wir neben der weiteren Gewichtsreduzierung höhere Recyclingraten und den verstärkten Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen an. In dieser Hinsicht ist in Zukunft sicher noch vieles möglich.

 Lesen Sie mehr…