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Coca Cola Deutschland

Nachhaltigkeitsbericht 2013

Stakeholder-Kommunikation und Materialität (G4-18, G4-23)

Dank eines regelmäßigen und transparenten Austauschs mit unseren Stakeholdern können wir deren Wissen, Erwartungen und Meinungen in unseren Nachhaltigkeitsprozess integrieren. Die Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen unserer Stakeholder-Kommunikation – insbesondere der Materialitätsanalyse 2012 – nutzen wir für die Aktualisierung und Priorisierung unserer Ziele und die Verbesserung konkreter Umsetzungsmaßnahmen.
Externe wie interne Anspruchsgruppen von Coca-Cola sahen 2012 einen Handlungsbedarf vor allem bei der Markt- und Produktverantwortung, den Strategien und Richtlinien sowie im Umweltbereich. 

Unsere Stakeholder (G4-24)

Stakeholder-Kommunikation (G4-26)

  • Information

    Information

    Alle zwei Jahre informieren wir unsere Stakeholder im Rahmen der Coca-Cola Nachhaltigkeitsberichte, die nach den Richtlinien der Global Reporting Initiative (GRI) erstellt werden, über die Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsstrategie. In den Zwischenjahren vermitteln Updates die aktuellen Nachhaltigkeitskennzahlen.

  • Befragung

    Befragung

    Um die Erwartungen und Bedürfnisse unserer Interessengruppen kennen zu lernen, haben wir 2012 insgesamt drei Stakeholder-Studien sowie in den Jahren 2009, 2010, 2011 und 2013 jeweils Stakeholder-Dialoge durchgeführt. Die Befragung mit der VERBRAUCHER e. V. hat z. B. die hohe Bedeutung von Qualität und einem fairen Umgang mit der Belegschaft für unsere Konsumenten bestätigt.

  • Dialog

    Dialog

    Coca-Cola bringt sich in den gesellschaftlichen Dialog ein. 2013 luden wir u. a. zum Nachhaltigkeitsstammtisch von econsense – Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e. V. ein. Mit Experten des Water Footprint Network, des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung, econsense-Mitgliedern sowie Gästen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft diskutierten wir über die Herausforderungen eines effizienten Wassermanagements, da Wasser ein wesentlicher Aspekt in unserer Umweltstrategie ist.

Die Geschäftsführung der Coca-Cola GmbH und der Vorstand der CCE AG nutzten die Ergebnisse dieser Studien und Dialoge und leiteten gemeinsam Handlungsdirektiven für die weitere Arbeit daraus ab.

Die The Coca-Cola Company als Anteilseigner beider Firmen und der Aufsichtsrat der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG werden regelmäßig über wesentliche Erkenntnisse aus Befragungen und Stakeholder-Dialogen sowie die daraus abgeleiteten Strategien und Ziele informiert.

Mitgliedschaften und gemeinsames Engagement

Wir arbeiten mit einer Vielzahl von Initiativen und Organisationen zusammen, die sich u. a. für Verbesserungen in den Bereichen Bewegungsförderung, Umweltschutz, gesellschaftliches Engagement und faire Arbeitsbedingungen einsetzen.

Mehr zu unseren Mitgliedschaften und Kooperationen finden Sie im Kapitel Über Coca-Cola Deutschland. 

Materialitätsmatrix 2012 von Coca-Cola (G4-19, G4-25, G4-27)

In unserer umfangreichsten Stakeholder-Studie 2012 haben wir 600 externe und 700 interne Stakeholder online befragt, um die Materialitätsmatrix von 2009 zu aktualisieren. Einzubindende Stakeholder sowie Themen wurden nach den Erkenntnissen aus früheren Stakeholderbefragungen, den Kriterien internationaler Standards (Global Compact, GRI), sowie der eigenen Strategie und Risikoanalysen vorausgewählt.

Die Materialitätsmatrix macht die Bedeutung der 32 wichtigsten Nachhaltigkeitsthemen für uns und unsere Stakeholder sichtbar. Jedes Thema konnte von den Interviewten auf einer Skala von 1 (unwichtig) bis 5 (wichtig) bewertet werden. Im Gegensatz zur Materialitätsmatrix 2009 wurden 2012 alle Themenfelder im Durchschnitt mit einer Relevanz von über 3,75 bewertet – auch die Punkte Transparente Produktinformation (9), Produkte mit natürlichen Zutaten (10), Unterstützung lokaler Gemeinden (28) und Aktivitäten im Breitensport/Engagement für einen ausgewogenen Lebensstil (29).

Bewegen Sie die Maus über die farbigen Punkte und klicken Sie für weitere Informationen.

Zur Ermittlung der im Bericht relevanten Themen berücksichtigten wir zudem die Studienergebnisse der Global Reporting Initiative (2013), die 78 Themen als relevant für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie identifiziert. Folgende Auswahl und Kategorisierung wesentlicher Aspekte nach GRI G4, entlang unseres strategischen Rahmens „Me, We, World“ ist für uns leitend in der Erstellung der Berichtsinhalte.

Management und Corporate Governance

GRI G4 Aspekt Wesentliches Merkmal aus der Materialitätsmatrix 2012
  • Korruptionsbekämpfung
  • Politik
  • Wettbewerbswidriges Verhalten
  • Compliance
  • Beschwerdemechanismen hinsichtlich Arbeitspraktiken
  • Beschwerdemechanismen hinsichtlich Menschenrechtsverletzungen
  • Beschwerdemechanismen hinsichtlich gesellschaftlicher Auswirkungen
1 Selbstverpflichtungen
2 Corporate Governance
3 Managementsysteme

Me – individuelles Wohlbefinden

Handlungsfelder Produktverantwortung und Aktiver Lebensstil

GRI G4 Aspekt Wesentliches Merkmal aus der Materialitätsmatrix 2012
  • Wirtschaftliche Leistung
  • Marktpräsenz
  • Indirekte wirtschaftliche Leistungen
27 Lokale Verankerung in Deutschland
28 Unterstützung lokaler Gemeinden
29 Aktivitäten im Breitensport/ Engagement für einen ausgewogenen Lebensstil
15 Regionale Produkte
  • Kundengesundheit und –sicherheit
  • Kennzeichnung von Produkten und Dienstleistungen
  • Werbung
  • Schutz der Privatsphäre des Kunden
  • Compliance + Indikatoren G3-FP5, G3-FP6, G3-FP7 und G3-FP8 (Food Processing Sector Supplement)
8 Coca-Cola und ausgewogene Ernährung
9 Transparente Produktinformation
10 Produkte mit natürlichen Zutaten
11 Umgang mit Zusatzstoffen
12 Qualitätsmanagementsysteme in der Produktion
13 Verantwortungsbewusstes Marketing
  • Beschaffung + Indikatoren G3-FP1 und G3-FP2 (Food Processing Sector Supplement)
  • Bewertung der Lieferanten hinsichtlich ökologischer Aspekte
  • Bewertung der Lieferanten hinsichtlich Arbeitspraktiken
  • Bewertung der Lieferanten hinsichtlich Menschenrechten
  • Bewertung der Lieferanten hinsichtlich gesellschaftlicher Auswirkungen
4 Einhaltung von Menschenrechte und Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)
5 Fairer Umgang mit Geschäftspartnern
14 Umwelt und Sozialstandards in der Lieferkette
21 Einsatz nachhaltig produzierter Rohstoffe
  • Lokale Gemeinschaften
27 Lokale Verankerung in Deutschland
28 Unterstützung lokaler Gemeinden
31 Nutzung Markenbekanntheit für gesell. Anliegen

We – gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken

Handlungsfelder Arbeitsplatz und Gemeinwesen

World – die Umwelt schützen

Handlungsfelder Wasser, Klimaschutz und Verpackung

GRI G4 Aspekt Wesentliches Merkmal aus der Materialitätsmatrix 2012
  • Verpackung
  • Materialien
  • Energie
  • Wasser
  • Emissionen
  • Abwasser und Abfall
  • Produkte und Dienstleistungen
  • Compliance
  • Transport
19 Umweltverträgliche Verpackungen
20 Einsatz von Mehrwegverpackungen
21 Einsatz nachhaltig produzierter Rohstoffe
17 Reduktion von Energiekonsum und CO2-Ausstoß
16 Berücksichtigung (zukünftiger) Trinkwasserknappheit
18 Umweltschonender Transport