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Coca-Cola - Lebe die Zukunft
Nachhaltigkeitsbericht 2009

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24. November 2010

Coca-Cola reduziert Verpackungsgewicht: Glas- und Kunststoffflaschen werden um bis zu 18% leichter.

Flaschenrohlinge

Flaschenrohlinge

Coca-Cola Deutschland baut seine Vorreiterrolle in der Branche im Bereich Nachhaltigkeit durch weitere Verbesserungen in der Umweltbilanz seiner Getränkeverpackungen aus. Neben Recycling, Mehrfachnutzung und Erhöhung des Recyclatanteils trägt besonders die Gewichtsreduzierung um bis zu 18% bei Glas- und Kunststoffflaschen dazu bei, den CO2-Ausstoß zu verringern. Denn die Materialeinsparungen verbessern die Umweltbilanz auf zweifache Weise: Sie verringern den Ressourcenverbrauch, zugleich sinkt der Kraftstoffverbrauch beim Transport. Diese Maßnahmen sind wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie „Lebe die Zukunft“ des Hauses, denn Verpackungen sind bei Coca-Cola der zweitgrößte Verursacher von CO2-Emissionen.

„Durch die technologische Weiterentwicklung gibt es immer wieder Möglichkeiten, die Umweltverträglichkeit von Verpackungen zu optimieren. Das nutzen wir aktiv bei allen unseren Getränkepackungen, egal ob Ein- oder Mehrweg, Glas oder Kunststoff“, betont Dr. Klaus Stadler, Technischer Direktor von Coca-Cola Deutschland und Direktor Umwelt und Wasserressourcen von Coca-Cola Europa. „Wir betrachten unsere Verpackungen nicht als Abfall, sondern als wertvolle Rohstoffe.“

Die 0,33 Liter Glasflasche, die besonders in der Gastronomie eingesetzt wird, ist mit 380 Gramm rund 13% leichter geworden, die 0,5 Liter Flasche wiegt mit 460 Gramm 8% weniger. Die Veränderung der Glas-Mehrwegflaschen stellte die Entwickler vor eine besondere Herausforderung. Da die Flaschen durchschnittlich 35 bis 40 Mal wiederbefüllt werden, müssen die Abfüllanlagen mit alter und neuer Flasche kompatibel sein. Die ohnehin sehr leichten PET-Einwegflaschen wurden um durchschnittlich 10% leichter, die 1,5 Liter PET-Einwegflasche sogar um 18%. Ihr Gewicht beträgt nur noch 33,9 Gramm. Allein durch eine Veränderung des Flaschenkörpers und der Mündung um ungefähr 1,5 bis 2,5 Gramm pro Flasche spart das Unternehmen jährlich 1.000 Tonnen Kunststoff ein. Das entspricht rund 3.300 Tonnen CO2-Äquivalent.

Bei der Entwicklung umweltschonender Verpackungslösungen stehen neben der sparsamen Materialverwendung auch Recycling und Mehrfachnutzung im Fokus. Die Wiederverwendung von Getränkepackungen spielt seit jeher eine große Rolle bei Coca-Cola. Im Gegensatz zur Entwicklung im Gesamtmarkt, in dem der Mehrweganteil nach Einführung des Einwegpfandes auf unter 40% gesunken ist, beträgt der Mehrweganteil bei Coca-Cola weiterhin rund 70%. Von den Einwegverpackungen sind 99,9% bepfandet und werden dem Recycling zugeführt.

Aktuell bestehen die PET-Einwegflaschen für Erfrischungsgetränke zu 23% aus Recyclingmaterial. Ziel ist, diesen Wert auf 50% auszubauen. Denn der CO2-Fußabdruck von recyceltem PET ist deutlich niedriger als der von Neumaterial. Auch bei den übrigen Verpackungsmaterialien will Coca-Cola die Recyclingrate steigern. Die Kästen für die klassischen Erfrischungsgetränke bestehen zum Teil schon zu 100% aus Recyclingmaterial. Insgesamt wurden 2009 bei der Produktion aller Getränkekästen zu 51,4% Recyclingmaterial eingesetzt.