Inhalt
Der CO2-Fußabdruck von Coca-Cola in Deutschland
Coca-Cola hat sich konkrete Umweltziele gesetzt. Wir wollen in unserer gesamten Wertschöpfungskette den Energieverbrauch senken und so die CO2-Reduktion unterstützen. Dazu führen wir umfassende Analysen unseres Energieverbrauchs durch und ermitteln, wo und wie sich noch mehr CO2 einsparen lässt.
CO2-Klimaschutzstrategie
Coca-Cola hat eine eigene Klimaschutzstrategie entwickelt.
Der Schutz des Klimas gehört zu den größten Herausforderungen der Gegenwart. Die Verbrennung von Kohle, Gas und Öl, aber auch die Landwirtschaft und die Abholzung der Wälder erhöhen beständig die Treibhausgase in der Atmosphäre. Jeder Einzelne und jedes Unternehmen ist daher heute mehr denn je aufgefordert, zur Reduzierung der Treibhausgase und zum Schutz des Klimas beizutragen.
Bei der Reduzierung der Treibhausgase ist es für Coca-Cola nicht relevant, ob die Emissionen direkt im Unternehmen entstehen, bei Lieferanten oder bei Kunden. Unsere Strategie ist vielmehr, uns auf die Hauptverursacher und auf die Emissionsquellen, bei denen wir den meisten Einfluss geltend machen können, zu konzentrieren. Zusätzlich versuchen wir bei unseren Lieferanten Impulse zu geben, um auch diese für das Thema Emissionen und deren Reduzierung zu sensibilisieren und Verbesserungen zu initiieren.
Coca-Cola hat seinen CO2-Unternehmens-Fußabdruck analysiert und fokussiert sich insbesondere auf jene Bereiche, in denen das größte Optimierungspotenzial liegt. Das Unternehmen hat sich weltweit das Ziel gesetzt, die steigenden Produktionsvolumina ohne einen Emissionsanstieg zu realisieren. In den Produktionsstätten ist die Senkung des Energieverbrauchs der Schlüssel zur CO2-Reduktion. Mit unseren Lieferanten und Kunden arbeiten wir intensiv daran, auch die indirekten Auswirkungen unserer Produktion auf das Klima zu verringern. Bei uns stehen daher Kühlung, Produktion und Verpackungen sowie Transport im Vordergrund.
Klimaschutz-Ziel: Wir steigern stetig unser Produktionsvolumen und damit unser Verkaufsvolumen, allerdings geschieht dies, ohne dabei mehr Emissionen, gemessen als CO2-Äquivalent, zu verursachen.
CO2-Bilanz
Der so genannte Carbon-Footprint eines Unternehmens erfasst die Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dabei nutzt Coca-Cola die Vorgaben des Greenhouse Gas Protocols, zu Deutsch Treibhausgas-Protokoll, ein weltweit anerkanntes Instrument zum Management von Treibhausgas-Emissionen.
Drei Geltungsbereiche werden unterschieden:
Geltungsbereich 1 umfasst alle Treibhausgasemissionen, die direkt im Unternehmen anfallen.
Geltungsbereich 2 konzentriert sich auf die indirekten Emissionen, die für die Energiebereitstellung des Unternehmens entstehen.
Geltungsbereich 3 erfasst die übrigen Emissionen eines Produkt- und Herstellungs-Lebenszyklus.
Zusammensetzung des CO2-Fußabdrucks von Coca-Cola in Deutschland im Jahr 2009 in Prozent
2009 hat Coca-Cola Deutschland die Ermittlung des CO2-Fußabdrucks nach Geltungsbereich 1 und 2 durchgeführt und um die Verkaufstechnik, Zucker und Säfte erweitert. Seit Ende 2009 untersuchen wir den Umfang von Geltungsbereich 3 des Treibhausgas-Protokolls, um auch die Emissionen aus diesem Faktor ermitteln und reduzieren zu können.
Insgesamt waren wir 2009 in Deutschland für die Emission von 949.438 Tonnen CO2-Äquivalent verantwortlich. Der größte Anteil entstand durch die Verkaufstechnik, gefolgt von Verpackungen, Zucker und Produktion.
