Der von Ihnen verwendete Browser wird auf dieser Website leider nicht mehr unterstützt. Sie können dennoch auf die meisten der angebotenen Inhalte zugreifen.

Coca Cola Deutschland

Nachhaltigkeitsbericht 2013

GRI Content Index

Die Global Reporting Initiative (GRI) erarbeitet und veröffentlicht seit 1997 Richtlinien zur Nachhaltigkeitsberichterstattung. Diese Richtlinien stellen einen international anerkannten Rahmen dar, der die Vergleichbarkeit von Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen in Bezug auf ökonomische, ökologische und soziale Aspekte ermöglicht.

Coca-Cola Deutschland berichtet transparent über alle geforderten Standardangaben und Indikatoren gemäß den Anforderungen des aktuellsten Berichtsstandards der GRI, G4, und der Option „Comprehensive“ sowie des Zusatzprotokolls für die Nahrungsmittelindustrie. Die jeweiligen Erläuterungen oder Verweise sind im nachfolgenden GRI Content Index aufgeführt.

Für die mit markierten Indikatoren wurde eine prüferische Durchsicht der quantitativen Angaben zu den jeweiligen Indikatoren durch die Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH durchgeführt.

Darüber hinaus bestätigt die Global Reporting Initiative die Ausführung des ‘Materiality Matters’ Check.

Die unabhängige Bescheinigung über die prüferische Durchsicht der Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH sowie die Bestätigung der GRI finden Sie hier.

Allgemeine Standardangaben

Strategie und Analyse

Indikator Links und Inhalt (Auslassungen) Externe prüferische Durchsicht*
G4-1
Erklärung des höchsten Entscheidungsträgers der Organisation
G4-2
Beschreibung der wichtigsten Auswirkungen, Risiken und Chancen.

Organisationsprofil

Indikator Links und Inhalt (Auslassungen) Externe prüferische Durchsicht*
G4-3
Name der Organisation.

The Coca-Cola Company: Coca-Cola GmbH und Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG (CCE AG).

G4-4
Wichtigste Marken, Produkte und Dienstleistungen.
G4-5
Hauptsitz der Organisation.
G4-6
Länder der Geschäftstätigkeit.
G4-7
Eigentumsverhältnisse und Rechtsform.
G4-8
Belieferte Märkte

Vgl. G4-6

G4-9
Größe der Organisation
G4-10
Gesamtzahl der Beschäftigten nach Art
G4-11
Prozentsatz aller Arbeitnehmer, die unter Kollektivvereinbarungen fallen.

98,9 Prozent unserer Mitarbeiter fallen unter Kollektivvereinbarungen.

G4-12
Beschreibung der Lieferkette der Organisation.

Zusatzinformation:

G4-13
Veränderungen während des Berichtszeitraums bezüglich der Größe, Struktur und den Eigentums­verhältnissen der Organisation oder ihrer Lieferkette

Die Eigentumsverhältnisse bei der Coca-Cola GmbH haben sich nicht verändert. Bei der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG (CCE AG) hält die The Coca-Cola Company 87 Prozent der Aktien (2012: 83 Prozent) und 13 Prozent sind in Streubesitz (2012: 17 Prozent).

Das größte Investitionsprojekt im Berichtsjahr war die Erweiterung der Produktionsmöglichkeiten am Standort Bad Neuenahr. Während dort bislang ausschließlich Produkte von Apollinaris abgefüllt wurden, können durch die Investition in die Produktion nun auch Erfrischungsgetränke der Kernmarken von Coca-Cola abgefüllt werden.

Ebenfalls investiert wurde in den Ausbau der Abfüllkapazität am Standort Lüneburg im Zuge der Markteinführung des neuen Mineralwasserprodukts ViO Medium.

Weitere Investitionen in verschiedene Produktionsbetriebe und Vertriebsläger erfolgten zur Modernisierung, Verbesserung von Prozessen, Kapazitätserweiterungen oder Ausbau von Produktionsmöglichkeiten.

Aufgrund auslaufender Mietverträge und betriebswirtschaftlicher Gründe wurden zum Jahresende die Tätigkeiten an den Vertriebsstandorten in Talheim und Kirn an andere Standorte in der Region verlagert. Als Folge des starken Hochwassers in Bayern wurde der angemietete Vertriebsstandort in Deggendorf äußerst schwer beschädigt, sodass eine Wiederaufnahme der dortigen Tätigkeiten nach dem Ende des Hochwassers nicht möglich war. Stattdessen erfolgt nun die Kundenbelieferung im bisherigen Liefergebiet von Deggendorf im Wesentlichen vom Standort Obertraubling. Gleichzeitig wurde ein kleiner Standort in der Nähe von Deggendorf angemietet.

Bei der Beschaffung von Zucker haben wir den Wettbewerb durch einen neuen, vierten Zuckerlieferanten, gestärkt.

G4-14
Berücksichtigung des Vorsorgeprinzips
G4-15
Chartas, Prinzipien oder andere Initiativen, die befürwortet oder unterstützt werden
G4-16
Liste der Mitgliedschaften in Verbänden

Ermittelte wesentliche Aspekte und Grenzen

Indikator Links und Inhalt (Auslassungen) Externe prüferische Durchsicht*
G4-17
Liste aller Unternehmen, die im konsolidierten Jahresabschluss oder in gleichwertigen Dokumenten aufgeführt sind.
G4-18
Verfahren zur Festlegung der Berichtsinhalte
G4-19
Wesentliche Aspekte

G4-20
Abgrenzung der wesentlichen Aspekte innerhalb der Organisation

Bei den spezifischen Standardangaben haben wir jeweils gekennzeichnet, inwieweit ein Aspekt vor allem für Coca-Cola Deutschland oder auch außerhalb von Coca-Cola Deutschland relevant ist.

G4-21
Abgrenzung der wesentlichen Aspekte außerhalb der Organisation

Vgl. G-20

G4-22
Auswirkungen von und Gründe für Neuformulierungen von Informationen

G4-23
Wichtige Änderungen im Umfang und in den Grenzen der Aspekte im Vergleich zu früheren Berichtszeiträumen.

Einbindung von Stakeholdern

Indikator Links und Inhalt (Auslassungen) Externe prüferische Durchsicht*
G4-24
Liste eingebundener Stakeholdergruppen
G4-25
Grundlage für die Ermittlung und Auswahl der eingebundenen Stakeholder
G4-26
Ansatz zur Einbindung von Stakeholdern
G4-27
Wichtigste Themen und Anliegen von Stakeholdern sowie Reaktionen

Berichtsprofil

Indikator Links und Inhalt (Auslassungen) Externe prüferische Durchsicht*
G4-28
Berichtszeitraum
G4-29
Datum des jüngsten vorhergehenden Berichts
G4-30
Berichtszyklus
G4-31
Ansprechpartner für Fragen zum Bericht
G4-32
Gewählte „In Übereinstimmung“-Option, GRI-Index und Referenz zum externen Prüfungsbericht
G4-33
Strategie und die gegenwärtigen Praktiken der Organisation hinsichtlich einer externen Prüfung des Berichts, Umfang und die Grundlage der bereitgestellten externen Prüfung sowie Beziehungen zu den Prüfern.

Unternehmensführung

Indikator Links und Inhalt (Auslassungen) Externe prüferische Durchsicht*
G4-34
Führungsstruktur der Organisation
G4-35
Prozess zur Delegation von Vollmachten für wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Themen

Vgl. G4-34

G4-36
Position auf Vorstandsebene oder Positionen mit Zuständigkeit für wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Themen

Vgl. G4-34

G4-37
Konsultationsverfahren zwischen Stakeholdern und dem höchsten Kontrollorgan
G4-38
Zusammensetzung des höchsten Kontrollorgans und seiner Komitees
G4-39
Angabe, ob der Vorsitz des Kontrollorgans einer Führungskraft unterliegt.

Siehe G4-38

G4-40
Nominierungs- und Auswahlverfahren für das höchste Kontrollorgan und dessen Komitees

Die höchsten Kontrollorgane der Coca-Cola GmbH und CCE AG werden nach Qualifikation besetzt.
Sowohl Anteilseigner als auch Arbeitnehmer sind im Aufsichtsrat der CCE AG - entsprechend des Aktiengesetzes - vertreten. Die Anteilseigner der CCE AG schlagen Repräsentanten aus verschieden Fachdisziplinen und unterschiedlichen Teilen des internationalen Coca-Cola System als Kandidaten für die Arbeitgeberseite im Aufsichtsrat vor. Gemäß gesetzlichen Vorschriften befinden sich im Aufsichtsrat 50 Prozent Arbeitnehmervertreter. Diese setzen sich aus freigestellten Betriebsräten und Gewerkschaftsrepräsentanten zusammen, die ebenfalls aus verschiedenen Fachdisziplinen kommen. Bei der jährlichen Bewertung der Unternehmensleistung wird die wirtschaftliche, soziale und ökologische Zielerreichung berücksichtigt.

G4-41
Verfahren, die dem höchsten Kontrollorgan zur Verfügung stehen, um sicherzustellen, dass Interessenkonflikte vermieden und behoben werden.

Alle Aufsichtsrats-Mitgliedglieder der Arbeitgeberseite (bis auf Wolfgang von Rohden) sind gleichzeitig in einer Management-Funktion des Mehrheitsaktionärs The Coca-Cola Company. Das Aufsichtsratsmitglied der Arbeitnehmerseite, Uwe Hildebrand, ist zugleich Mitglied des Vorstands der Gewerkschaft NGG.

G4-42
Rolle des höchsten Kontrollorgans und der wichtigsten Führungskräfte bei der Entwicklung, der Bewilligung und der Aktualisierung der Absichtserklärungen, Wertaussagen oder Leitbilder, Strategien, Richtlinien und Ziele
G4-43
Maßnahmen zur Verbesserung der kollektiven Nachhaltgkeits­kenntnisse des höchsten Kontrollorgans
G4-44
Verfahren zur Beurteilung der Leistung des höchsten Kontrollorgans im Hinblick auf den Umgang mit wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Themen.

Die Leistung der Unternehmensführung wird jährlich auf Basis von Zielvereinbarungen nach dem Grad der Zielerfüllung der Coca-Cola GmbH und der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG bewertet. Diese jährlichen Zielvereinbarungen enthalten persönliche Ziele auch zum Thema Nachhaltigkeit, deren Erreichung in die Bewertung ihrer individuellen Performance einfließt. Der Geschäftsführer der Coca-Cola GmbH und der Vorstandsvorsitzende der CCE AG werden durch die jeweiligen direkten Vorgesetzten im internationalen Coca-Cola Geschäft eingeschätzt.

G4-45
Rolle des höchsten Kontrollorgans bei der Ermittlung und Verwaltung wirtschaftlicher, ökologischer und gesellschaftlicher Auswirkungen, Risiken und Chancen
G4-46
Rolle des höchsten Kontrollorgans bei der Überprüfung der Effizienz der Risikomanagementverfahren
G4-47
Häufigkeit der Überprüfung der wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen durch das höchste Kontrollorgan.
G4-48
Höchstes Komitee oder die höchste Position, die formell den Nachhaltigkeitsbericht der Organisation prüft und bewilligt
G4-49
Mitteilungsverfahren kritischer Anliegen an das höchste Kontrollorgan.

Vgl. G4-37

G4-50
Art und Gesamtzahl der kritischen Anliegen, die dem höchsten Kontrollorgan mitgeteilt wurden

Keine.

G4-51
Vergütungspolitik für das höchste Kontrollorgan und die leitenden Führungskräfte

Jedes Mitglied des Aufsichtsrats der CCE AG erhält pro Jahr 10.000 Euro Vergütung, der Vorsitzende 20.000 Euro und der stellv. Vorsitzende 15.000 Euro. Die Aufsichtsrats­mitglieder der The Coca-Cola Company verzichten auf diese Vergütung. Das Gehalt aller leitenden Führungskräfte teilt sich in ein fixes, leistungsunabhängiges Basisgehalt sowie einen variable erfolgs- und leistungsabhängigen Bonus und Aktienoptionen auf. Das Bonussystem berücksichtigt die allgemeine Geschäftsentwicklung sowie individuelle Leistungskennzahlen. Die individuellen Leistungskennzahlen setzen sich aus Kennzahlen zur jeweiligen Aufgabe im Unternehmen sowie Nachhaltigkeits­indikatoren zusammen.

Die Vergütung der außertariflichen Belegschaft wurde wie bei der tariflichen Belegschaft zunehmend leistungsorientierter und in stärkerer Abhängigkeit von den Unternehmensergebnissen gestaltet. So erhalten außertarifliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusätzlich zu ihrem Jahresgrundgehalt einen leistungs‐ und von der Einordnung in verschiedene Verantwortungsebenen auch gestaffelten erfolgsabhängigen Jahresbonus. Er dient als elementares Führungs‐ und Steuerungsinstrument zur konsequenten Ausrichtung auf das Erreichen der Unternehmensziele. Des Weiteren ist für höhere Managementebenen ein Long Term Incentive Programm (LTIP) etabliert. Durch das LTIP soll die Bedeutung des Engagements und der Entscheidung der obersten Führungskräfte für den wirtschaftlichen Erfolg der CCE AG anerkannt werden.

Abfindungszahlungen werden individuell ausgehandelt.

Rückforderungen entstehen im Fall von Abfindungszahlungen und kurzfristiger Wiedereinstellung. Dann werden Anteile der Abfindung zurückgefordert.

Einstellungsprämien oder Zahlungen als Einstellungsanreiz werden nicht gezahlt.

Zu Altersversorgungs­leistungen und Altersteilzeit vgl. Indikator G4-EC 3

G4-52
Festlegung der Vergütung

Die Festlegung der Vergütung für unsere Tarifmitarbeiter erfolgt durch Einigung der Tarifparteien (nationaler Tarifvertrag). Für unsere außertariflich bezahlte Belegschaft wird über das sog. HAY-Verfahren der entsprechende „job grade“ festgelegt, für den ein definierter Rahmen für das Grundgehalt gilt. Dieses orientiert sich an marktüblichen Gehältern. Das Gehaltsband liegt dann bei 80 – 120 Prozent.

(Das HAY-Verfahren ist ein weit verbreitetes Verfahren zur Stellenbewertung.)

G4-53
Einholung von Meinungsäußerungen der Stakeholder bezüglich der Vergütung

Meinungsäußerungen der Stakeholder bzgl. der Vergütung werden grundlegend über dieselben Mechanismen eingeholt wie die Mitteilungen kritischer Anliegen. (vgl.G4-49)

Nach intensiven Verhandlungen zwischen der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG (CCE AG) und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) haben sich beide Seiten auf den Abschluss neuer Tarifverträge mit einer Entgelterhöhung von 3,5 Prozent 2013, 3,0 Prozent 2014 und einer umfassenden Beschäftigungs­sicherung geeinigt. Zudem sichert die vereinbarte Arbeitszeitflexibilisierung unsere Wettbewerbsfähigkeit. Vgl. G4-37, G4-49

G4-54
Verhältnis der Jahresvergütung des höchstbezahlten Mitarbeiters in jedem Land mit signifikanten geschäftlichen Aktivitäten zum mittleren Niveau der Jahresvergütung aller Beschäftigten (ohne den höchstbezahlten Mitarbeiter) im selben Land.

Diese Informationen unterliegen nach Entscheidung der Geschäftsführung der Vertraulichkeit.

G4-55
Verhältnis der prozentualen Steigerung der Jahresvergütung des höchstbezahlten Mitarbeiters in jedem Land mit wichtigen Aktivitäten zum mittleren Niveau der prozentualen Steigerung der Jahresvergütung aller Beschäftigten (ohne den höchstbezahlten Mitarbeiter) im selben Land.

Diese Informationen unterliegen nach Entscheidung der Geschäftsführung der Vertraulichkeit.

Ethik und Integrität

Indikator Links und Inhalt (Auslassungen) Externe prüferische Durchsicht*
G4-56
Werte, Grundsätze sowie Verhaltensstandards und -normen der Organisation.
G4-57
Interne und externe Verfahren, zu ethischem und gesetzeskonformem Verhalten
G4-58
Interne und externe Verfahren für die Meldung von Bedenken in Bezug auf ethisch nicht vertretbares oder rechtswidriges Verhalten

Vgl. G4-57

Angaben zum Managementansatz

Angaben zum Managementansatz

Indikator Links und Inhalt (Auslassungen) Externe prüferische Durchsicht*
G4-DMA
Angaben zu wesentlichen Aspekten, deren Auswirkungen, deren Management und der Verfahren zur Beurteilung des Managementansatzes

Im Rahmen unserer integrierten Betrachtung von Nachhaltigkeit wenden wir einen einheitlichen Managementansatz an, der grundsätzlich auf alle wesentlichen GRI-Aspekte Anwendung findet.

a. Zur Wesentlichkeit der Aspekte: Stakeholder-Kommunikation und Materialität und Nachhaltigkeitsstrategie

b. Zum Umgang mit wesentlichen Aspekten und deren Auswirkungen:

(Strategiebereichsspezifisch: Me, We, World)

c. Zur Beurteilung des Managementansatzes:

Spezifische Standardangaben

Kategorie Wirtschaftlich

Wirtschaftliche Leistung

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-EC1
Direkt erwirtschafteter und verteilter wirtschaftlicher Wert

Die Finanzkommunikation von Coca-Cola in Deutschland erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben über die Offenlegung der Jahresabschlüsse der Coca-Cola GmbH und Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG beim Betreiber des elektronischen Handelsregisters, dem Bundesanzeiger (https://www.bundesanzeiger.de/).

Weitere Informationen zum wirtschaflichten Wert:

Sonstige betriebliche Leistungen:

Invesitionen in die Gemeinschaft:

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

G4-EC2
Durch den Klimawandel bedingte finanzielle Folgen und andere Risiken und Chancen für die Aktivitäten

Wir sehen Klimaschutz als eine der größten Herausforderungen unserer Zeit und führen zahlreiche Projekte und Maßnahmen durch, die dem Klimaschutz dienen.

Coca-Cola in Deutschland

Eine Bezifferung der finanziellen Folgen des Klimawandels ist aufgrund der Komplexität des Themas nicht möglich.

G4-EC3
Deckung der Verpflichtungen der Organisation aus dem leistungsorientierten Pensionsplan

Betriebliche Altersvorsorge: In der Coca‐Cola Erfrischungsgetränke AG (CCE AG) gilt der Branchentarifvertrag zur betrieblichen Altersvorsorge von 2002. Danach zahlt der Arbeitgeber einen Altersvorsorgebeitrag an jeden Arbeitnehmer von derzeit 614 Euro pro Jahr (in Rheinland‐Pfalz 650 Euro und in Bayern 700 Euro), der auf das Altersvorsorgekonto bei der Hamburger Pensionskasse überwiesen wird. Ca. 97 Prozent der Belegschaft sind Mitglied in der Hamburger Pensionskasse.

Des Weiteren existieren unternehmensweit ca. 80 Versorgungswerke früherer selbstständiger Konzessionäre oder Eigentümer. Hierüber haben ca. 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Anspruch auf eine Betriebsrente. Zur Sicherung der Ansprüche aus diesen Versorgungszusagen werden Rückstellungen in Höhe von ca. 100 Millionen Euro (nach US-GAAP) gebildet. Zur weiteren Absicherung werden Beiträge in Höhe von ca. 113.000 Euro an den Pensions‐Sicherungs‐Verein gezahlt. Im Jahr 2012 hat die CCE AG für die außertariflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab Job Grade 10 ein zusätzliches System der arbeitnehmerfinanzierten Altersvorsorge eingeführt. Zur Sicherung der Vermögenswerte wurde eine Treuhandvereinbarung abgeschlossen (CTA = Contractual Trust Arrangement). Im Treuhandvertrag sind die Anlagevorschriften festgelegt.

Bis zum 31. Dezember 2009 unterhielt die Coca‐Cola GmbH eine eigene, rein arbeitgeberfinanzierte Pensionskasse, die zum 1. Juli 2008 für Neueintritte geschlossen wurde. Neueintritte erhalten seither eine Mitgliedschaft in einer Unterstützungskasse. Auch der Beitrag für die Unterstützungskasse wird ausschließlich durch den Arbeitgeber finanziert. Es werden Beiträge in Höhe von 2,5 Prozent des rentenfähigen Gehaltes bis zur jeweils anzuwendenden Beitrags­bemessungsgrenze sowie acht Prozent des rentenfähigen Gehaltes über der Beitrags­bemessungsgrenze eingezahlt. Zum 1. Januar 2010 wurde die Pensionskasse aufgelöst. Erworbene Anwartschaften wurden in eine Lebensversicherung überführt; neue Anwartschaften, die in ihrer Höhe denen der ehemaligen Pensionskasse entsprechen, werden ebenfalls über eine Unterstützungskasse finanziert. Für beide Versorgungswerke wurde 2013 ein Beitrag in Höhe von 3.501.082,37 Euro geleistet.

Altersteilzeit und deren Sicherung:
Für Mitarbeiter der Coca‐Cola Erfrischungsgetränke AG und der Tochtergesellschaften gilt ein einheitlicher Unternehmenstarifvertrag über Altersteilzeit, der 2010 neu abgeschlossen wurde, obwohl die Förderung durch die Agentur für Arbeit weggefallen ist. Zum Stichtag 31. Dezember 2013 befanden sich insg. 473 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Altersteilzeit (aktiv und passiv). Der Tarifvertrag regelt die Beschäftigung in einem so genannten Blockmodell (Aktivphase/Passivphase), d. h. einer Arbeitsphase, an die sich eine Freistellungsphase von entsprechender Dauer anschließt. Die während der aktiven Phase „aufgebauten“ Wertguthaben der Mitarbeiter sind gegen Insolvenz zu sichern. Die Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG hat aus diesem Grund eine Bankbürgschafts­vereinbarung in Höhe von ca. 17 Millionen Euro abgeschlossen.

Sonstige Zuwendungen:
Die Coca-Cola GmbH gewährt viele nichtmonetäre Leistungen wie das My‐Health‐Programm, über das alle Mitarbeiter in Abhängigkeit von der Betriebszugehörigkeit Leistungen zur Gesundheitsvorsorge abrechnen können. Außerdem erhalten die Mitarbeiter Sonderzuwendungen bei Jubiläen, Geburt eines Kindes und Eheschließung. Sie kommen in den Genuss von Mitarbeiter­veranstaltungen, wie Sommerfesten und Weihnachtsfeiern.

Coca-Cola in Deutschland

G4-EC4
Finanzielle Unterstützung von Seiten der Regierung

Finanzielle Förderung unseres zu 100 Prozent aus regenerativen Energien stammenden Stroms an allen Standorten im Rahmen der EEG-Umlage (Erneuerbare Energien-Gesetz).

Coca-Cola in Deutschland

Marktpräsenz

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-EC5
Spanne des Verhältnisses der Standardeintritts­gehälter nach Geschlecht zum lokalen Mindestlohn an Hauptgeschäfts­standorten

Im Frühjahr 2013 haben sich die Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG (CCE AG) und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) auf neue Tarifverträge mit einer Entgelterhöhung von 3,5 Prozent in 2013, 3,0 Prozent in 2014 und einer umfassenden Beschäftigungs­sicherung geeinigt.

Bei außertariflichen und leitenden Angestellten orientieren sich die Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG und die Coca-Cola GmbH bei der Einkommensfindung grundsätzlich am Markt, d. h. dem Vergleich mit anderen Unternehmen.

Die Coca‐Cola GmbH schneidet in Gehaltsvergleichen allgemein überdurchschnittlich ab. Die Gehälter kommen in 14 gleichen Raten zur Auszahlung. Hinzu kommen Bonuszahlungen, Dienstwagenansprüche und die Teilnahme an langfristigen Incentive-Plänen für bestimmte Mitarbeitergruppen.

Unter Hauptgeschäfts­standorte fallen alle Standorte der CCE AG und Coca-Cola GmbH. Diese befinden sich alle in Deutschland. Die Coca-Cola GmbH hat nur einen Standort, in Berlin.

Coca-Cola in Deutschland

In Deutschland gab es bis Ende 2013 keinen für alle Arbeitsverhältnisse gültigen und durch das Gesetz normierten Mindestlohn. Ausnahmen gibt es in Branchen wie dem Bauhauptgewerbe, der Gebäudereinigung oder der Arbeitnehmerüberlassung. 95 Prozent unserer Belegschaft wird nach Tarif bezahlt.
Grundsätzlich liegen die Löhne der angestellten Mitarbeiter über dem politisch diskutierten Mindestlohn von 8,50 Euro/Stunde. Frauen und Männer werden für gleiche Arbeit gleich entlohnt, es werden keine geschlechterspezifischen Unterschiede gemacht.

G4-EC6
Anteil der lokal angeworbenen Führungskräfte an Hauptgeschäfts­standorten

100 Prozent der Führungskräfte der CCE AG wurden lokal angeworben.

Von den extern angeworbenen Führungskräften der Coca-Cola GmbH wurden 36 Prozent lokal angeworben.

Als Führungskräfte bezeichnen wir alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer Tarifgruppe, die mindestens Jobgrad 10 entspricht. Unter "lokal angeworben" werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstanden, die vor Eintritt bei Coca-Cola Deutschland schon einem deutschen Arbeitsvertrag unterlagen.

Unter Hauptgeschäfts­standorte fallen alle Standorte der CCE AG und Coca-Cola GmbH. Diese befinden sich alle in Deutschland. Die Coca-Cola GmbH hat nur einen Standort, in Berlin.

Coca-Cola in Deutschland

Indirekte wirtschaftliche Auswirkungen

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-EC7
Entwicklung und Auswirkung von Infrastruktur­investitionen und unterstützten Dienstleistungen

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

G4-EC8
Art und Umfang erheblicher indirekter wirtschaftlicher Auswirkungen

2011 wurde durch die auf diesem Gebiet renommierte Beratungsgesellschaft Steward Redqueen eine Social Economic Impact Studie durchgeführt, die ergab, dass durch die gesamte Wertschöpfungskette von Coca-Cola in Deutschland direkt und indirekt eine wirtschaftliche Gesamtleistung von 6,1 Milliarden Euro erbracht wird, 2,9 Milliarden Euro Steuern gezahlt werden und 119.000 Arbeitsplätze gesichert sind.

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

Beschaffung

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-EC9
Anteil an Ausgaben für lokale Lieferanten an Hauptgeschäfts­standorten

vgl. G4-EC7 und G4-EC8, Produktverantwortung

Einige wenige Verpackungsmaterialien wie Verschlüsse, Folien und PET‐Mehrwegflaschen beziehen wir aus dem europäischen Ausland. Einige Werbematerialien kommen aus ostasiatischen Ländern.

Mit „lokal“ beziehen wir uns auf Deutschland. Unter Hauptgeschäfts­standorte fallen alle Standorte der CCE AG und Coca-Cola GmbH. Diese befinden sich alle in Deutschland. Die Coca-Cola GmbH hat nur einen Standort, in Berlin.

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

FP1
Prozentsatz des Einkaufsvolumens von Lieferanten gemäß der Beschaffungs­richtlinie des Unternehmens

Corporate Governance, Lieferantenüberprüfung mit umfassenden Audits

Zusatzinformation: Nachhaltiges Lieferanten­management(PDF, 262 KB)

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

FP2
Prozentsatz des Einkaufsvolumens, der nachweislich glaubwürdige, international anerkannte Standards für nachhaltige Produktion erfüllt, nach Norm

100 Prozent, Klimaschutz

Corporate Governance, Lieferantenüberprüfung mit umfassenden Audits und Leitprinzipien für Zulieferer(PDF, 176 KB)

Zusatzinformation: Nachhaltiges Lieferanten­management(PDF, 262 KB)

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

Kategorie Ökologisch

Materialien

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-EN1
Eingesetzte Materialien nach Gewicht oder Volumen

Coca-Cola in Deutschland

Der größte Hebel für eine effiziente Ressourcennutzung liegt in der Getränkeindustrie bei Materialien, die für die Verpackung der Getränke benötigt werden, daher fokussieren unsere Angaben auf diese Materialien.

G4-EN2
Anteil der Sekundärrohstoffe am Gesamtmaterialeinsatz

Coca-Cola in Deutschland

Nicht berücksichtigt sind Etiketten und kleinere Verpackungseinheiten.

Energie

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-EN3
Energieverbrauch innerhalb der Organisation

Im Jahr 2013 bezogen alle Standorte Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen. Dies belegt das Grünstromzertifikat der Clean Energy Sourcing GmbH.

Coca-Cola in Deutschland

G4-EN4
Energieverbrauch ausserhalb der Organisation

Ausserhalb der Organisation besteht Energieverbrauch vor allem bei Kühlgeräten unserer Kunden sowie der Herstellung von Verpackungsmaterialien. Der Energieverbrauch unserer Verpackungen wird indirekt bei der Berechnung des GHG Emissionsfaktors berücksichtigt.

Der Stromverbrauch durch unsere Kühlgeräte bei unseren Kunden betrug 2013 insgesamt 2.753.314.038 MJ.

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

G4-EN5
Energieintensität

Coca-Cola in Deutschland

G4-EN6
Verringerung des Energieverbrauchs

Coca-Cola in Deutschland

G4-EN7
Senkung des Energiebedarfs für Produkte und Dienstleistungen

Vgl. Indikator G4-EN6

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

Wasser

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-EN8
Gesamtwasserentnahme nach Quelle

Zusatzinformation: Unsere wichtigste Zutat: Wasser(PDF, 169 KB)

Coca-Cola in Deutschland

G4-EN9
Durch die Wasserentnahme wesentlich beeinträchtigte Wasserquellen

Keine Wasserquelle ist durch unsere Wasserentnahme negativ betroffen.

Zusatzinformation: Unsere wichtigste Zutat: Wasser(PDF, 169 KB)

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

Für unsere Standorte liegen uns keine Biodiversitätszahlen vor. Coca-Cola fördert jedoch seit 2013 ein Renaturierungsprojekt der Alten Elbe bei Klieken/Sachsen-Anhalt und ermöglicht damit Lebensraum für einige dort lebende Arten, die auf der Roten Liste stehen.

G4-EN10
Prozentsatz und Gesamtvolumen des wieder zugeführten und wiederverwendeten Wassers

Zum inter­nationalen Ziel der Wasser­neutralität und geförderten Wasserprojekten vgl. Wasser

Zu Wieder­verwendungs­arten des Wassers vgl. die Zusatz­information: Unsere wichtigste Zutat: Wasser(PDF, 169 KB)

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

Eine genaue Bezifferung in Kubik­metern ist aufgrund der Komplexität und Verflechtung der Prozesse nicht möglich. Jedoch hat die Mehr­fachnutzung maßgeblich dazu beigetragen, den Wasser­verbrauch zur Herstellung eines Liters Getränk auch 2013 wieder zu senken.

Emissionen

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-EN15
Direkte THG-Emissionen (Scope 1)

Vgl. G4-EN 17

Coca-Cola in Deutschland

G4-EN16
Indirekte energiebezogene THG-Emissionen (Scope 2)

Vgl. G4-EN 17

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

G4-EN17
Weitere indirekte THG-Emissionen (Scope 3)

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

G4-EN18
Intensität der THG-Emissionen

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

G4-EN19
Reduktion der THG-Emissionen

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

G4-EN20
Emissionen Ozon abbauender Stoffe

Keine.

Coca-Cola in Deutschland

G4-EN21
NOX, SOX und andere signifikante Luftemissionen

Keine.

Coca-Cola in Deutschland

Abwasser und Abfall

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-EN22
Gesamtvolumen der Abwassereinleitung nach Qualität und Einleitungsort

Coca-Cola in Deutschland

Wir leiten von uns aufbereitetes Wasser nicht direkt an andere Organisationen weiter.

G4-EN23
Gesamtgewicht des Abfalls nach Art und Entsorgungsmethode

Coca-Cola in Deutschland

Die Entsorgungsmethode wird nicht erfasst. Alle unsere Standorte nehmen am elektronischen Abfallnachweis­verfahren eANV teil, mit dem die Verwertung und Beseitigung gefährlicher Abfälle überwacht wird.

G4-EN24
Gesamtzahl und -volumen signifikanter Verschmutzungen

Keine.

Coca-Cola in Deutschland

G4-EN25
Gewicht des transportierten, importierten, exportierten oder behandelten Abfalls

Coca-Cola in Deutschland

Wir exportieren oder importieren keinen Abfall.

G4-EN26
Durch Abwassereinleitungen und Oberflächenabfluss belastete Gewässer und Lebensräume

Coca-Cola in Deutschland

Produkte und Dienstleistungen

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-EN27
Umfang der Maßnahmen zur Bekämpfung der ökologischen Auswirkungen von Produkten und Dienstleistungen

Zusatzinformation: Unsere wichtigste Zutat: Wasser(PDF, 169 KB)

Coca-Cola in Deutschland

G4-EN28
Prozentsatz der zurückgenommenen verkauften Produkte und deren Verpackungsmaterialien

Zusatzinformation: Coca-Cola – mehr als nur ein Getränk(PDF, 434 KB)

Coca-Cola in Deutschland

Compliance

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-EN29
Monetärer Wert signifikanter Bußgelder und Gesamtzahl nicht monetärer Strafen wegen Nichteinhaltung von Umweltgesetzen und –vorschriften

Keine.

Coca-Cola in Deutschland

Transport

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-EN30
Umweltauswirkungen des Transports von Produkten und anderen Gütern und Materialien, sowie von Mitgliedern der Belegschaft

Zusatzinformation: Die rote Flotte(PDF, 192 KB)

Coca-Cola in Deutschland

Bewertung der Lieferanten hinsichtlich ökologischer Aspekte

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-EN32
Prozentsatz neuer Lieferanten, die anhand von ökologischen Kriterien überprüft wurden.

Keine. Bei alten Lieferanten sind keine gravierende Mängel aufgetreten.

Zusatzinformation: Nachhaltiges Lieferanten­management(PDF, 262 KB)

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

G4-EN33
Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative ökologische Auswirkungen in der Lieferkette und ergriffene Maßnahmen

Keine

Zusatzinformation: Nachhaltiges Lieferanten­management(PDF, 262 KB)

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

Kategorie gesellschaftlich

Arbeitspraktiken und menschenwürdige Beschäftigung

Beschäftigung

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-LA1
Neu eingestellte Mitarbeiter sowie Personalfluktuation nach Altersgruppe, Geschlecht und Region

Coca-Cola in Deutschland

G4-LA2
Betriebliche Leistungen, die nur Vollzeitbeschäftigten, nicht aber Mitarbeitern mit befristeten Arbeitsverträgen oder Teilzeitbeschäftigten gewährt werden

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der CCE AG erhalten Haustrunk gemäß der Gesamtbetriebs­vereinbarung vom 18. August 2000. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in befristeten Arbeitsverhältnissen, sofern die Vertragslaufzeit mindestens drei Monate beträgt, haben einen Anspruch. Zusätzlich kann unsere Belegschaft Produkte zu Personalkaufpreisen erwerben. Teilzeitbeschäftigte erhalten im Übrigen grundsätzlich anteilig dieselben Leistungen wie Vollzeitbeschäftigte.

Es gibt keine generelle Lebens- oder Berufsunfähigkeitsversicherung innerhalb der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG. Für alle Mitarbeiter, die einen Dienst- oder Funktionswagen fahren, wurde jedoch eine Unfallversicherung gemäß Gesamtbetriebs­vereinbarung abgeschlossen. Der Versicherungsschutz umfasst Unfälle (auch außerbetrieblich) in der ganzen Welt und gilt rund um die Uhr.

In Bezug auf Schwangerschaften und Elternzeiten gelten für alle Beschäftigten die gesetzlichen Regelungen.

Zur über Tarifentgelte hinausgehende Vergütung gehören Prämien, Provisionen und Zulagen. Die Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG hat zwei langjährig etablierte leistungsorientierte Vergütungssysteme – die Verkäuferprämie und die Fahrerprovision („Zeitgradprämie“) – in Gesamtbetriebs­vereinbarungen verankert. Die Gewährung von leistungsorientierter Vergütung entspricht dem klaren Bekenntnis der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG, dass sich Leistung lohnen muss.

Im Rahmen unseres betrieblichen Vorschlagswesens können Ideen aus allen Unternehmensbereichen zur Verbesserung von Prozessen und Abläufen eingereicht werden. Über lokale Koordinatoren, Fachgutachter und eine zentrale Kommission erfolgt die Bewertung der Vorschläge und bei Umsetzung erhält der Ideengeber eine Sach- oder Geldprämie.

Die Vergütung der außertariflichen Belegschaft wurde wie bei der tariflichen Belegschaft zunehmend leistungsorientierter und in stärkerer Abhängigkeit von den Unternehmensergebnissen gestaltet. So erhalten außertarifliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusätzlich zu ihrem Jahresgrundgehalt einen leistungs- und von der Einordnung in verschiedene Verantwortungsebenen auch gestaffelten erfolgsabhängigen Jahresbonus. Er dient als elementares Führungs- und Steuerungsinstrument zur konsequenten Ausrichtung auf das Erreichen der Unternehmensziele. Des Weiteren ist ein Long Term Incentive Programm (LTIP) etabliert. Durch das LTIP soll die Bedeutung des Engagements und der Entscheidung der obersten Führungskräfte für den wirtschaftlichen Erfolg der CCE AG anerkannt werden.

Auch für die Mitarbeiter der Coca-Cola GmbH gilt der Grundsatz leistungsbezogener Bezahlung. Hinzu kommen Zusatzleistungen wie Versicherungsschutz (Berufsunfähigkeit, Unfall, Auslandsaufenthalte, etc.), Getränkegutscheine und weiteres. Auch bei der Coca-Cola GmbH kommen Zusatzleistungen zeitlich befristeten Mitarbeitern zu teil.

Unter Hauptgeschäfts­standorte fallen alle Standorte der CCE AG und Coca-Cola GmbH. Diese befinden sich alle in Deutschland.

Coca-Cola in Deutschland

G4-LA3
Rückkehrrate an den Arbeitsplatz und Verbleibsrate nach der Elternzeit nach Geschlecht

Coca-Cola in Deutschland

Lediglich die im Unternehmen erfassten und relevanten Kennzahlen zur Elternzeit werden berichtet.

Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Verhältnis

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-LA4
Mindestmitteilungs­fristen bezüglich betrieblicher Veränderungen

Es gibt hierfür keine speziellen tariflich vereinbarten Mindestfristen, vielmehr arbeiten wir eng mit dem Betriebsrat entsprechend den hierfür geltenden gesetzlichen Regelungen auch zur Informationspflicht zusammen.

Coca-Cola in Deutschland

G3-FP3
Prozentsatz der Arbeitszeit, die aufgrund von Arbeitskampf, Streik und/oder Aussperrung verloren ging, nach Ländern

Keine.

Der aktuell gültige Tarifvertrag wurde Ende März 2013 unterzeichnet.Im 1. Quartal 2013 gab es an einigen Standorten einzelne Warnstreiks während der Tarifverhandlungen. Diese fanden lediglich stundenweise statt und betrafen nie die gesamte Belegschaft. Die Produktion wurde zu diesen Zeiten an andere Standorte verlagert.

Coca-Cola in Deutschland

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-LA5
Prozentsatz der Gesamtbelegschaft, die in formellen Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Ausschüssen vertreten ist

Es gibt eine Rahmen-Gesamtbetriebs­vereinbarung Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz, die für alle Betriebe und Tochterbetriebe sowie für alle Mitarbeiter/-innen einschließlich Aushilfen, Saisonarbeitern und Praktikanten sowie Auszubildenden gilt (100 Prozent). In ihr ist u. a. geregelt, dass ein Lenkungsausschuss zu Arbeitssicherheit, Gesundheit und Umweltschutz sowie an allen Standorten mit mehr als 20 Mitarbeitern zusätzlich entsprechende Ausschüsse zu bilden sind. In der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG sind ca. 572 Mitarbeiter in Ausschüssen für Arbeitsschutz tätig, zudem gibt es einen Ausschuss für die Zentrale, so dass alle Mitarbeiter der Coca-Cola GmbH und der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG von diesen Ausschüssen erfasst werden. Hinzu kommen ca. 275 Mitarbeiter in Gesundheitsausschüssen. Somit sind ca. 847 Mitarbeiter in Ausschüssen für Arbeitssicherheit, Gesundheit und Umweltschutz.

Coca-Cola in Deutschland

G4-LA6
Art der Verletzung und Rate der Verletzungen, Berufskrankheiten, Ausfalltage und Abwesenheit sowie die Gesamtzahl der arbeitsbedingten Todesfälle nach Region und Geschlecht

Coca-Cola in Deutschland

Eine Unterteilung nach Geschlecht wird in der Unfallstatistik des Unternehmens nicht erfasst.

G4-LA7
Arbeiter mit hoher Erkrankungsrate oder -gefährdung im Zusammenhang mit ihrer Beschäftigung

Coca-Cola in Deutschland

G4-LA8
Gesundheits- und Sicherheitsthemen, die in förmlichen Vereinbarungen mit Gewerkschaften behandelt werden

Es gibt eine Gesamtbetriebs­vereinbarung zu Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz, die für alle Betriebe und Tochterbetriebe der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG gilt, für alle ihre Mitarbeiter und Auszubildenden mit folgenden wesentlichen Regelungen:

- Es gibt einen paritätisch besetzten Lenkungsausschuss.

- Es werden für jeden Standort nach Anhörung mit dem Betriebsrat eine Fachkraft für Arbeitssicherheit, ein Betriebsarzt und in jedem Produktionsbetrieb sowie jedem Verkaufsgebiet ein Umweltbeauftragter bestellt.

- An Standorten mit mehr als 20 Beschäftigten bilden Betriebs-/Unternehmensleitung zusammen mit dem Betriebsrat einen Arbeits- und Umweltausschuss.

- Diese Ausschüsse tagen regelmäßig, nehmen die Berichte der Unternehmensleitung entgegen und ihnen ist Zugang zu allen Betriebsstätten und -teilen zu gewähren.

- Geregelt sind ebenfalls Qualifikation der Verantwortlichen, Krankenstandanalyse und Krankenrückkehrgespräche.

- Es gibt ein Beschwerderecht für alle Mitarbeiter.

- Schließlich ist in allen Betrieben Arbeitsschutzkleidung vorgeschrieben, die den hohen Anforderungen an die Lebensmittelproduktion genügen.

Coca-Cola in Deutschland

Aus- und Weiterbildung

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-LA9
Durchschnittliche jährliche Stundenzahl für Aus- und Weiterbildung pro Mitarbeiter nach Geschlecht und Mitarbeiterkategorie

Coca-Cola in Deutschlan

Eine Aufzeichnung der Teilnehmenden nach Geschlecht und Mitarbeiterkategorie wurde für 2013 nicht durchgeführt. An einer Lösung, um dies in Zukunft anbieten zu können, wird gearbeitet.

G4-LA10
Programme für Kompetenz­management und lebenslanges Lernen

Es gibt keine spezifischen Programme für den Ausstieg aus dem Berufsleben. Allerdings begreifen wir unsere vielfältigen Weiterbildungsangebote für alle unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Führungs- und Nachwuchskräfte als Kompetenzaufbau in unterschiedlichen Bereichen. Diese Kompetenzentwicklung befähigt unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich fortdauernd weiterzuentwickeln und die Kompetenzen auch außerhalb des Berufslebens weiter zu nutzen.

Coca-Cola in Deutschland

G4-LA11
Leistungsbeurteilung und Entwicklungsplanung von Mitarbeitern

Alle Mitarbeiter der CCEAG, die einem Managementlevel 1-3 zugeordnet sind, nehmen am Performance Management Prozess teil.

Das Ziel von Performance Management ist das persönliche Gespräch zwischen dem Mitarbeiter und seiner disziplinarischen Führungskraft.

Das Performance Management besteht aus einer Zielvereinbarung am Anfang des Jahres, einer Leistungseinschätzung zur Mitte des Jahres und einer Gesamtleistungs­einschätzung zum Ende des Jahres.

Des Weiteren wird zu Beginn des Jahres ein individueller Entwicklungsplan festgelegt, in dem es um die individuelle Entwicklung des Mitarbeiters geht, um den Karriereweg nachhaltig voran zu treiben.

Im People Development Forum, welches im Zuge des Performance Management Prozesses stattfindet, geht es um die konkrete Talent­identifizierung, die konkrete und nachhaltige Karriereentwicklung der Mitarbeiter sowie das Aufzeigen der eigenen Talentpipeline.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Coca‐Cola GmbH nehmen am Performance‐Management‐Prozess teil. Zu Jahresbeginn vereinbaren sie mit ihrer Führungskraft Ziele, die zur Jahresmitte überprüft werden. Am Jahresende erfolgt die Leistungsbeurteilung, die die individuelle Gehaltsanpassung und den Bonus beeinflusst. In die Leistungsbeurteilung fließen Zielerreichung sowie Art und Weise der Zielerreichung zu je 50 Prozent ein. Zudem erhält jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter einen persönlichen Entwicklungs- und Karriereplan, der jährlich aktualisiert wird. In ihm werden konkrete Entwicklungsmaßnahmen, die zu 70 Prozent im Job, zu 20 Prozent durch Mentoring/Coaching und zu zehn Prozent durch formelles Training erfolgen, festgelegt und Karrierebestrebungen festgehalten. Diese Informationen werden gegebenenfalls in Personal-Development-Foren besprochen, die sich mit der Bildung von Talentpools für spezielle Funktionen und Bereiche befassen.

Coca-Cola in Deutschland

Vielfalt und Chancengleichheit

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-LA12
Zusammensetzung der Kontrollorgane und Aufteilung der Mitarbeiter nach Mitarbeiter­kategorie in Bezug auf Geschlecht, Altersgruppe, Zugehörigkeit zu einer Minderheit und andere Diversitätsindikatoren

Coca-Cola in Deutschland

Bewertung der Lieferanten hinsichtlich Arbeitspraktiken

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-LA14
Neue Lieferanten, die anhand von Kriterien im Hinblick auf Arbeitspraktiken überprüft wurden

Keine

Bei alten Lieferanten sind keine gravierenden Mängel aufgetreten.

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

G4-LA15
Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative Auswirkungen auf Arbeitspraktiken in der Lieferkette und ergriffene Maßnahmen

Keine

Zusatzinformation: Nachhaltiges Lieferanten­management(PDF, 262 KB)

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

Beschwerdemechanismen hinstlichtlich Arbeitspraktiken

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-LA16
Anzahl der Beschwerden in Bezug auf Arbeitspraktiken, die über formelle Beschwerdeverfahren eingereicht, bearbeitet und gelöst wurden

Keine

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

Menschenrechte

Gleichbehandlung

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-HR3
Gesamtzahl der Diskriminierungs­vorfälle und ergriffene Abhilfemaßnahmen

Keine Diskriminierungsfälle bekannt

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

Bewertung der Lieferanten hinsichtlich Menschenrechten

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-HR10
Neue Lieferanten, die anhand von Menschenrechtskriterien überprüft wurden

Keine. Bei alten Lieferanten sind keine gravierenden Mängel aufgetreten.

Zusatzinformation: Nachhaltiges Lieferanten­management(PDF, 262 KB)

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

G4-HR11
Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative menschenrechtliche Auswirkungen in der Lieferkette und ergriffene Maßnahmen

Keine.

Zusatzinformation: Nachhaltiges Lieferanten­management(PDF, 262 KB)

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

Beschwerdemechanismen hinsichtlich Menschenrechtsverletzungen

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-HR12
Anzahl der Beschwerden in Bezug auf menschenrechtliche Auswirkungen, die über formelle Beschwerdeverfahren eingereicht, bearbeitet und gelöst wurden

Keine.

Zusatzinformation: Nachhaltiges Lieferanten­management(PDF, 262 KB)

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

Gesellschaft

Lokale Gemeinschaften

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-SO1
Maßnahmen zur Einbindung lokaler Gemeinschaften, Folgenabschätzungen und Förderprogramme

Zusatzinformation: Marken und Belegschaft im Einsatz für einen gesunden Lebensstil(PDF, 1.1 MB)

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

G4-SO2
Auswirkungen der Geschäftstätigkeiten auf lokale Gemeinschaften

Alle unsere Produktionsstandorte wurden darauf untersucht, welchen Einfluss die Wasserentnahme auf das kommunale Umfeld hat:

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

Korruptionsbekämpfung

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-SO3
Geschäftsstandorte, die auf Korruptionsrisiken untersucht wurden

100 Prozent der Geschäftsstandorte unterliegen einem strengen Finanzcontrolling.

Coca-Cola in Deutschland

G4-SO4
Mitarbeiterschulungen bzgl. Antikorruption

Im Rahmen der Verhaltenskodex‐Schulung (Code of Business Conduct) haben wir in Deutschland im Berichtszeitraum die gesamte Belegschaft der Coca‐Cola GmbH (186 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) auch zu unserer Antikorruptionspolitik, kartellrechtlichen Erfordernissen und dem Datenschutz geschult, unterstützt durch regelmäßige und weiterführende Online-Schulungen.

In der Coca‐Cola Erfrischungsgetränke AG fanden diese Maßnahmen für alle leitenden Angestellten statt. Dies waren 2013 ca. 65 Manager im Headquarter und in den Verkaufsgebiten. Die leitenden Angestellte haben die Verpflichtung, den Verhaltenskodex und unsere Leitlinien zum Thema Menschenrechte (Coca-Cola international, weltweit gültige Standards und Vorgaben) in ihren Bereichen zu kommunizieren und umzusetzen.

Zusätzlich werden alle Beteiligten von Coca-Cola bei besonderen Großereignissen (z.B. Fußball-WM) zusätzlich nochmals bzgl. ihres richtigen Verhaltnes geschult.

Coca-Cola in Deutschland

G4-SO5
Bestätigte Korruptionsvorfälle und ergriffene Maßnahmen

Keine

Coca-Cola in Deutschland

Politik

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-SO6
Politische Spenden

Keine

Bei Einladungen zu Sport- und Kulturveranstaltungen halten wir uns an den Hospitality-Leitfaden von "S20 - The Sponsor's voice"(PDF, 856 KB), der von Coca-Cola Deutschland mit entwickelt wurde.

Coca-Cola in Deutschland

Wettbewerbswidriges Verhalten

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-SO7
Verfahren aufgrund von wettbewerbswidrigem Verhalten oder Kartell- und Monopolbildung

Keine

Coca-Cola in Deutschland

Compliance

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-SO8
Geldbußen aufgrund von Rechtsverstößen

Keine politischen Spenden

Coca-Cola in Deutschland

Bewertung der Lieferanten hinsichtlich gesellschaftlicher Auswirkungen

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-SO9
Neue Lieferanten, die bzgl. Auswirkungen auf die Gesellschaft überprüft wurden

Keine. Bei alten Lieferanten sind keine gravierenden Mängel aufgetreten.

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

G4-SO10
Auswirkungen auf die Gesellschaft in der Lieferkette sowie ergriffene Maßnahmen

Keine negativen Auswirkungen

Zusatzinformation: Nachhaltiges Lieferanten­management(PDF, 262 KB)

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

Beschwerdemechanismen hinsichtlich gesellschaftlicher Auswirkungen

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-SO11
Anzahl der Beschwerden in Bezug auf Auswirkungen auf die Gesellschaft, die über formelle Beschwerdeverfahren eingereicht, bearbeitet und gelöst wurden

In 2013 bekamen wir 15 Hinweise von Behörden in Bezug auf Kennzeichnung oder Geschmacks­abweichungen. Die Mehrzahl war unberechtigt, die anderen wurden gemeinsam mit den Behörden gelöst. Es kam zu keinen Bußgeldern oder anderen Strafen.

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

Produktverantwortung

Kundengesundheit und –sicherheit

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-PR1
Bzgl Gesundheit und Sicherheit geprüfte Produkt- und Dienstleistungs­kategorien

Coca-Cola in Deutschland und außerhalb

G4-PR2
Nichteinhaltung von Vorschriften bzgl. Gesundheit und Produktsicherheit

Keine,

Coca-Cola in Deutschland

G3-FP5
Prozentsatz des Produktionsvolumens, der an Standorten gefertigt wurde, die durch eine unabhängige Institution nach international anerkannten Standards für Lebensmittel­sicherheits-Managementsysteme zertifiziert sind

Coca-Cola in Deutschland

G3-FP6
Prozentsatz des Gesamtumsatzes an Gebrauchsartikeln mit reduziertem Anteil an gesättigten Fetten, Transfetten, Natrium und Zuckerzusätzen, nach Produktkategorie

Keinen Zucker enthalten insbesondere die Light- und Zero-Getränke sowie die Wässer (Anteil insgesamt 29,6 Prozent am Gesamtvolumen) und einige Mid-Calory-Getränke wie Schorlen etc. (insgesamt 4,3 Prozent des Gesamtvolumens).

Der Natriumgehalt wird von dem verwendeten Wasser bestimmt. Zur Herstellung der Coca-Cola Produkte wird vor allem Trinkwasser eingesetzt, also Wasser, das auch zur häuslichen Zubereitung von Speisen und Getränken wie Kaffee oder Tee verwendet wird. Lediglich bei Sportgetränken ist ein deutlicher Natriumgehalt aus physiologischen Gründen notwendig. Natürliche Mineralwässer enthalten je nach Quelle unterschiedliche Mengen Natrium. Diese Wässer dürfen bekanntlich in ihrer Zusammensetzung nicht verändert werden; lediglich Eisen und Mangan dürfen mit zugelassenen Methoden entfernt werden (muss auf der Packung vermerkt werden).

Coca-Cola in Deutschland

G3-FP7
Prozentsatz des Gesamtumsatzes an Gebrauchsartikeln mit erhöhtem Anteil an Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralien, Phytochemikalien oder funktionalen Lebensmittel­zusatzstoffen, nach Produktkategorie

Die allermeisten Coca-Cola Produkte in Fertigpackungen werden seit Jahrzehnten ohne Verwendung von Konservierungs­stoffen hergestellt. In den wenigen Fällen, in denen Konservierungsstoffe eingesetzt werden, müssen sie aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes verwendet werden. Mit Vitaminen angereicherte Getränke sind im Coca-Cola Portfolio nur in untergeordnetem Maß vorhanden (Coca-Cola light Lemon, Glaceau, Zico und Minute Maid Multivitamin mit einem Anteil von zusammen 0,5 Prozent am Gesamtvolumen). Phytochemikalien setzen wir derzeit keinem Produkt zu. Wir setzen fast nur natürliche Aromen ein.

Coca-Cola in Deutschland

Kennzeichnung von Produkten und Dienstleistungen

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-PR3
Informationspflichten für Produkte und Dienstleistungen

Alle Produkte unterliegen den lebensmittel­rechtlichen Regelungen hinsichtlich Sicherheit (gesundheitlicher Unbedenklichkeit) und Kennzeichnung. Sie sind entsprechend gekennzeichnet. Eine Herkunfts­kennzeichnung von Zutaten erfolgt nicht, weil Form und Inhalt einer solchen Kennzeichnung im Rahmen des „Food Information Programme“ der EU erst Ende 2011 verabschiedet wurde. Inwieweit die Verpflichtung zur Herkunfts­kennzeichnung ausgeweitet werden wird, wird sich aus einem Impact Assessment ergeben, dessen Ergebnisse die Kommission bis Ende 2013 vorlegen muss. Ein grundlegendes Prinzip des Lebensmittelrechtes ist das Irreführungsverbot, nach dem Aussagen und Darstellungen von Produkteigenschaften, sei es auf Etiketten oder in der Werbung, wahrheitsgetreu und gegebenenfalls mit wissenschaftlichen Daten untermauert sein müssen. Selbstverständlich informieren wir über unsere Produkte jederzeit sachlich und richtig.

Freiwillig informiert Coca-Cola mit der GDA-Kennzeichnung über die absolute Menge und den relativen Anteil von Brennwert, Zucker, Fett, gesättigten Fettsäuren und Natrium in einer Portion von 250 Millilitern. Die Grundlage hierfür sind wissenschaftlich abgeleitete und von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigte Anteile der genannten Kriterien in einer ausgewogenen Ernährung. Schließlich ist auf dem Etikett gekennzeichnet, ob es sich um eine bepfandete Mehrwegverpackung handelt oder um eine bepfandete Einwegverpackung mit dem DPG-Lizenz-Zeichen der Deutschen Pfandsystem GmbH oder um eine unbepfandete Einwegverpackung mit Grünem Punkt zur Entsorgung über die haushaltsnahe Wertstofferfassung der gelben Tonne.

Coca-Cola in Deutschland

G4-PR4
Nichteinhaltung der gesetzlichen und freiwilligen Informationspflichten für Produkte und Dienstleistungen

Keine.

Coca-Cola in Deutschland

G4-PR5
Ergebnisse von Umfragen zur Kundenzufriedenheit

Im Jahr 2013 haben wir vom TÜV SÜD die Zertifizierung für unsere Verbraucherhotline erhalten, in der unser Kundenservice eine Gesamtbewertung von 1,47 (sehr gut) erhielt. Damit wird der Mindestwert nach TMS-Kriterienkatalog von 2,25 deutlich unterschritten.

Einzelmerkmale, die abgefragt wurden, sind: Erreichbarkeit, Freundlichkeit, Beratungsqualität, Problemlösungskompetenz und, ob unser Service weiterempfohlen werden würde bzw wurde.

Die Befragung fand in den Zeiträumen März/April und Juli/August 2013 per Email & Telefon statt. Alle erhobenen Merkmale inklusive der Gesamtzufriedenheit und der Weiterempfehlung wurden auf einer Skala von der „Note“ 1 für „sehr zufrieden“ bis 5 für „sehr unzufrieden“ ermittelt.

Darüber hinaus führten wir 2013 zwei Kundenzufrieden­heitsstudien mit unseren Kunden im Außer-Haus-Markt (z.B. Restaurants, Hotels, Kinos, Kiosken) sowie Haushaltsmarkt (z.B. Supermärkte und Getränkemärkte) durch.

Die durchschnittliche Gesamtzufriedenheit unserer Kunden war “gut” (2,08 bei Außer-Haus-Kunden, 1,93 bei Haushalts-Kunden, auf einer Skala von 1 für “vollkommen zufrieden” und 5 für “unzufrieden”).

Die Befragungen fanden im Zeitraum September – Oktober 2013 durch computergestützte telefonische Interviews mit Fragebogen statt. Leistungskategorien, die abgefragt wurden, sind: Kundenbetreuung, Kunden Service Center, Logistik, Werbematerial, Technik und Finanzen. Dabei wurde auch die Zufriedenheit mit “Informationen zum sozialen und umweltfreundlichen Engagement” als seine Unterkategorie der Kundenbetreuung abgefragt.

Coca-Cola in Deutschland

G3-FP8
Richtlinien und Methoden, um Verbraucher über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus über Inhaltsstoffe und Nährwerte aufzuklären

Alle Coca-Cola Produkte werden nach den geltenden Regeln des Lebensmittelrechts gekennzeichnet.

Siehe PR3 und Produktverantwortung, Verantwortungsvolles Marketing. Weiterhin werden auf der Internetseite zu allen Produkten Informationen zu den acht Nährwerten, den Inhaltsstoffen (entsprechend den E-Nummern) und den Broteinheiten gegeben (Link), darüber hinausgehende individuelle Anfragen werden persönlich von der Verbraucherhotline beantwortet, deren Nummer auf den Etiketten steht.

Coca-Cola in Deutschland

Werbung

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-PR6
Verkauf verbotener oder umstrittener Produkte

Wir verkaufen keine Produkte, die in bestimmten Märkten verboten sind. Einige Stakeholder sind der Auffassung, dass Erfrischungsgetränke nicht an Kinder beworben werden sollten.

Position zu Werberestriktionen:
Kinder zum richtigen Umgang mit Werbung zu befähigen, ist in erster Linie die Aufgabe von Elternhaus und Schule. Dennoch kann die Wirtschaft einen Beitrag leisten. Coca-Cola hat sich weltweit, in Europa und in Deutschland mit weiteren Partnern aus der Industrie freiwillig dazu verpflichtet, keine Werbung an Kinder unter zwölf Jahren zu richten sowie den Verkauf seiner Produkte an Grundschulen weitestgehend einzuschränken.

Generelle Werbeverbote führen nicht weiter und bewirken keine signifikanten Änderungen im Kaufverhalten, wie zahlreiche Beispiele zeigen. Außerdem ist die Werbebranche ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und fester Bestandteil einer funktionierenden Marktwirtschaft.

An Grundschulen werden prinzipiell keine Coca-Cola Getränke angeboten. 2005 wurden die Getränkeautomaten von Coca‐Cola aus Grundschulen entfernt. Nur an weniger als 40 der laut Statistischem Bundesamt rund 16.000 Grundschulen wird auf ausdrücklichen Wunsch der Schulen weiterhin die Lieferverpflichtung erfüllt.

Darüber hinaus gibt es einige Vorbehalte gegen Süßstoffe.

Wir verwenden verschiedene Süßstoffe für unsere Light- und Zero-Getränke, u. a. Aspartam. Dieser Süßstoff wird zum Teil kritisch beobachtet, obwohl er einer der am gründlichsten getesteten Nahrungsmittel­bestandteile ist. Aktuell hat die Europäische Behörde für Lebensmittel­sicherheit eine Studie veröffentlicht, bei der Aspartam erneut für unbedenklich befunden wurde: http://www.efsa.europa.eu/en/­press/news/ans110228.htm

Diese Studie ergänzt die zahlreichen anderen Untersuchungen, die die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Aspartam bereits bestätigt haben. Aspartam wird seit mehr als 30 Jahren verwendet und ist Bestandteil von mehr als 6.000 Speise- und Getränkeprodukten in der ganzen Welt. So wird Aspartam unter anderem Kaugummis und Softdrinks zu‐ gesetzt. Aus dem Coca‐Cola Portfolio enthalten die Light‐Varianten, die Zero‐Varianten, Powerade Sports und NESTEA Weißer Pfirsich ohne Zucker den bewährten Süßstoff, der in Deutschland seit über 20 Jahren verwendet wird.

Coca-Cola in Deutschland

G4-PR7
Nichteinhaltung von gesetzlichen und freiwilligen Vorschriften in Bezug auf Werbung

Keine.

Coca-Cola in Deutschland

Schutz der Privatsphäre des Kunden

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-PR8
Berechtigte Datenschutzbeschwerden

Auch 2013 gab es keinerlei begründeter Beschwerden in Bezug auf die Verletzung der Privatsphäre von Kunden und den Verlust von Kundendaten.

Coca-Cola in Deutschland

Compliance

Indikator Links und Inhalt Berichtsgrenze Auslassungen und ihre Begründung Externe prüferische Durchsicht*
G4-PR9
Geldbußen aufgrund des Verstoßes gegen Rechtsvorschriften

Keine.

Coca-Cola in Deutschland

* Für die mit markierten Indikatoren wurde eine prüferische Durchsicht der quantitativen Angaben zu den jeweiligen Indikatoren durch die Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH durchgeführt. Wir verweisen hierzu auf die unabhängige Bescheinigung(PDF, 21 KB)