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Coca-Cola - Lebe die Zukunft
Nachhaltigkeitsbericht 2009

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 ArbeitsbedingungenArbeitsplatz

Erfolgsfaktor Mitarbeiter: Über 20 Ausbildungsberufe bei Coca-Cola
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Faire Arbeitsbedingungen

Coca-Cola betreibt eine transparente Lohnpolitik und bietet verschiedene Maßnahmen zur Altersregelung und Vorsorge an.

Transparenz und Mitgestaltung

Transparenz und Mitgestaltung zeigen sich auch im betrieblichen Vorschlagwesen von Coca-Cola.

Das Jahr 2009 stand nach dem Zusammenschluss aller Produktionsbetriebe zu einem Konzessionär ganz im Zeichen der Harmonisierung der Arbeits-, Organisations- und Vergütungsstrukturen. Von den derzeit 11.613 Mitarbeitern der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG werden 89,9% nach Tarif bezahlt. Tarifentgelte und Ausbildungsvergütung wurden 2009 um 2,6% erhöht. Zudem kamen die Tarifmitarbeiter in den Genuss einer Gewinnbeteiligung für 2008 in Höhe von 0,4% eines durchschnittlichen Jahresgehaltes, die im Juli 2009 als Einmalzahlung ausgezahlt wurde.

Der Anteil der Mitarbeiter, die neben den definierten Tarifentgelten weitere Vergütungsbestandteile erhielten, betrug 85,8% (Stand: 12/2009). Zu diesen Vergütungsbestandteilen gehören Prämien, Provisionen und Zulagen. Die Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG hat zwei langjährig etablierte leistungsorientierte Vergütungssysteme – über die Verkäuferprämie und die Fahrerprovision („Zeitgradprämie“) – in Gesamtbetriebsvereinbarungen verankert. Die Gewährung von leistungsorientierten Vergütungsbestandteilen entspricht dem klaren Bekenntnis der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG, dass sich Leistung lohnen muss. Daher stehen die Löhne und Gehälter in Abhängigkeit zur Leistung des einzelnen Mitarbeiters.

Auch die Vergütung der außertariflichen Mitarbeiter wurde, beginnend mit dem Jahr 2005, zunehmend leistungsorientierter und insbesondere auch in stärkerer Abhängigkeit von den Unternehmensergebnissen gestaltet. So erhalten außertarifliche Mitarbeiter zusätzlich zu ihrem Jahresgrundgehalt einen leistungs- und von der Einordnung in verschiedene Verantwortungsebenen auch einen gestaffelten erfolgsabhängigen Jahresbonus. Die Höhe der leistungsabhängigen Komponente hängt einerseits von der Erreichung der Ziele ab, die Vorgesetzte und Mitarbeiter in einem Zielvereinbarungsgespräch jährlich neu definieren, andererseits korreliert der Bonus mit dem Erreichungsgrad der Unternehmensziele (Volumen verkaufter Getränke und erwirtschafteter Gewinn). Das Zielvereinbarungsgespräch dient jedoch nicht allein der Individualisierung der Leistungsvergütung. Der dadurch institutionalisierte Top-Down-Prozess ist darüber hinaus ein elementares Führungs- und Steuerungsinstrument zur konsequenten Orientierung auf das Erreichen der Unternehmensziele.

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Transparenz und Mitgestaltung – Betriebliches Vorschlagswesen

Unser internes betriebliches Vorschlagswesen motiviert Mitarbeiter, eigene Vorschläge zur Verbesserung von Prozessen und Abläufen einzureichen. Gefragt sind Ideen aus allen Unternehmensbereichen, die meisten stammen aus der Produktion. Lokale Koordinatoren bewerten die Ideen, danach folgen Beurteilungen von Fachgutachtern und einer zentralen Kommission. Wird ein Vorschlag umgesetzt, erhält der Ideengeber – je nach Ersparnis, die die Maßnahme bewirkt – eine Sach- oder Geldprämie. Seit 2005 steigt die Höhe der Prämien kontinuierlich, was für die wachsende Qualität der Vorschläge spricht.

Altersteilzeit und Vorsorge

Für Mitarbeiter der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG gilt ein einheitlicher Altersteilzeittarifvertrag. Ende 2009 befanden sich 419 Mitarbeiter in Altersteilzeit, davon 257 in der Aktiv- und 162 in der Passivphase.

In der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG gilt der Branchentarifvertrag zur betrieblichen Altersvorsorge von 2002. Seit 1.1.2005 beträgt der Arbeitgeberbeitrag zur betrieblichen Altersvorsorge unternehmensweit einheitlich 614 Euro pro Jahr. Für 2006 bis 2009 wurde eine Erhöhung um jährlich 40 Euro vereinbart. Bis Dezember 2009 waren 95,6% der Mitarbeiter Mitglied der Hamburger Pensionskasse. Außerdem existieren unternehmensweit ca. 80 Versorgungswerke früherer selbstständiger Konzessionäre oder Eigentümer. Im Rahmen des Tarifvertrages zur flexiblen Arbeitszeit wurden Überstunden, die nicht in Freizeit genommen wurden, als Versorgungsbaustein in die Hamburger Pensionskasse umgewandelt.

Zur Sicherung der Versorgungszusagen für aktive Mitarbeiter, ausgeschiedene Anwärter und Versorgungsempfänger werden Rückstellungen gebildet und zu deren weiterer Absicherung Beiträge an den Pensions-Sicherungs-Verein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit – das ist der gesetzliche Träger der Insolvenzsicherung der betrieblichen Altersversorgung – gezahlt. Die schwere Wirtschaftskrise hat (laut Pensions-Sicherungs-Verein) zum bisher höchsten Schadenvolumen seit Gründung des Vereins geführt. Insgesamt musste der Beitragsumlage ein zu finanzierender Aufwand von rund 4.047 Mio. Euro zugrunde gelegt werden. Dies führte im Ergebnis zu erheblichen Mehrbelastungen bei sämtlichen beitragspflichtigen Unternehmen. Für die Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG bedeutete dies, dass der Gesamtbeitrag an den Pensions-Sicherungs-Verein im Jahr 2009 um 719.158 Euro auf insgesamt 834.356 Euro (2008: 115.198 Euro) stieg.

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